Flächendesinfektion

Nicht nur durch Hände, Instrumente oder Blut werden Krankheitserreger übertragen. Flächen, die häufig mit den Händen berührt werden oder mit Körperflüssigkeiten in Kontakt kommen, bieten einen großen Bakterienherd.

Die Flächendesinfektion von hygienisch sensiblen Bereichen dient in erster Linie der Infektionsverhütung zum Schutz von Kindern, Patienten oder Mitarbeitern. So sind vor allem in Betreuungs- und Pflegeeinrichtungen, aber auch im Lebensmittel- oder Medizinbereich regelmäßig Flächen zu desinfizieren.

Welches Produkt zur Flächendesinfektion ist geeignet?

Die Auswahl der eingesetzten Mittel und Verfahren richtet sich in erster Linie nach dem erforderlichen Wirkungsspektrum in den jeweiligen Risikobereichen. Grundsätzlich muss zwischen routinemäßiger Desinfektion bzw. desinfizierender Reinigung und der behördlich angeordneten Desinfektion gemäß § 18 Infektionsschutzgesetz unterschieden werden.
Die Reinigungs- und Desinfektionsverfahren werden anhand folgender Kriterien bewertet:

  • Reinigung der Flächen und Gegenstände
  • Verminderung der Keimanzahl
  • Abtötung von Krankheitserregern
  • Verhinderung der Keimausbreitung durch Reinigung und Desinfektion
  • Anwendung geeigneter Verfahren für die Desinfektion
Wann empfiehlt sich eine Flächendesinfektion?

Eine routinemäßige Flächendesinfektion soll die Verbreitung von Krankheitserregern (insbesondere MRSA) während der Pflege und Behandlung einschränken. Sie wird auf Flächen angewendet, von denen zu vermuten ist, dass sie mit erregerhaltigem Material kontaminiert wurden. Dies muss nicht unbedingt sichtbar sein.
Von desinfizierender Reinigung wird gesprochen, wenn der Reinigungsprozess und die Desinfektion in einem Arbeitsgang erfolgen.
Gezielte Desinfektionsmaßnahmen sind notwendig bei:

  • Erkennbarer Kontamination
  • Auftreten spezieller Erreger
  • Ausbruchssituation
  • Schlussdesinfektion

Wie wichtig die durchzuführenden Reinigungs- und Desinfektionsmaßnahmen sind, hängt ab von

  • der Wahrscheinlichkeit des direkten Kontaktes,
  • der möglichen Kontamination mit Krankheitserregern sowie
  • der Stabilität des Immunsystems der Patienten

Für die Festlegung von Reinigungs- und Desinfektionsmaßnahmen zur Flächendesinfektion ist eine Unterscheidung von Risikobereichen sinnvoll. Hierbei ist zu berücksichtigen, dass Flächen mit häufigem Hand- oder Hautkontakt, patientennahe Flächen und Flächen, die für aseptische Arbeiten vorgesehen sind, einem höheren möglichen Kontaminationsrisiko ausgesetzt sind als Flächen ohne häufigen Hand- und Hautkontakt.
Die jeweils erforderlichen Reinigungs- und Desinfektionsintervalle sowie die verwendeten Mittel und Verfahren werden in einem individuellen Hygieneplan spezifiziert.

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