Händedesinfektion

Händedesinfektion ist in viele Berufe in den Bereichen Medizin, Pflege, Reinigung, Lebensmittelverarbeitung, Gastronomie etc. unerlässlich. In diesen Bereichen ist eine strikte Einhaltung der Händehygiene gefordert. Die folgende Schulung befasst sich eingehend mit diesem Thema und soll dazu beitragen, dass Ihnen die wesentlichen Anforderungen im Arbeitsalltag geläufig sind. Das Schulungsmodul Händehygiene umfasst nicht nur Händedesinfektion und Händereinigung, sondern auch die Themen Hautpflege und Hautschutz. Dabei erfahren Sie, wie Sie Hautschäden und daraus resultierende Hauterkrankungen vermeiden können. Durch eine umfassende und korrekt durchgeführte Händehygiene schützen Sie andere und nicht zuletzt sich selbst. Zu guter Letzt gehen wir auf die Aufbereitung von Spendern für Händehygiene-Präparate ein. Denn Krankheitserreger werden nicht nur über die Hände übertragen. Auch Dosierspender für Händedesinfektionsmittel, Waschlotionen und Pflegepräparate können aufgrund von Verstaubungen, angetrockneten Produktrückständen und Kontaminationen einen Übertragungsweg für Keime darstellen.

Handhygiene Themen

Händedesinfektion
Einen ganz besonders hohen Stellenwert in der Händehygiene nimmt die hygienische Händedesinfektion ein. Denn Infektionen von Mensch zu Mensch werden in über 80% der Fälle durch die Hände übertragen. Daher ist gerade hier die Unterbrechung von Infektionsketten von großer Bedeutung. 30 Sekunden können Leben retten! Die „AKTION Saubere Hände“ empfiehlt Händedesinfektion in fünf Situationen:

  • VOR Patientenkontakt
  • NACH aseptischen Tätigkeiten
  • NACH Kontakt mit potentiell infektiösem Material
  • NACH Patientenkontakt
  • NACH Kontakt mit der direkten Patientenumgebung
Händereinigung
Beim Händewaschen kann die Haut durch richtiges Verhalten geschont werden. Verwenden Sie zum Waschen möglichst kaltes Wasser. Das mag zwar unangenehm sein, es entfettet die Haut jedoch nicht so stark wie warmes oder heißes Wasser. Die Waschlotion sollte alkali- und seifenfrei sein und einen hautneutralen pH-Wert aufweisen, damit der Säureschutzmantel der Haut erhalten bleibt. Nach dem Einseifen die Waschlotion unbedingt gründlich abspülen, damit keine Reste auf der Haut verbleiben. Diese könnten die Haut schädigen. Schließlich die Hände mit einem Einmaltuch sorgfältig abtrocknen, insbesondere zwischen den Fingern.

  • Schonende, milde Waschlotion (keine Stückseife!) sparsam einsetzen.
  • Möglichst kaltes bis lauwarmes Wasser verwenden.
  • Hände nach dem Waschen gründlich abspülen.
  • Sorgfältig mit Einmalhandtuch abtrocknen.
Hautpflege
Verwenden Sie regelmäßig Pflegemittel bzw. -lotionen, damit die Haut geschmeidig bleibt und nicht austrocknet. Aus Hygienegründen keine Gemeinschaftsdosen, sondern möglichst Spender verwenden. Eine rückfettende, regenerierende Pflegelotion sollte

  • vor Arbeitsbeginn
  • nach dem Händewaschen
  • in Pausen
  • in der Freizeit

in saubere, trockene Hände eingerieben werden. Dadurch beugt man rauer, trockener und rissiger Haut – die Vorstufe von Hauterkrankungen – vor. Die natürliche Schutzfunktion und Widerstandsfähigkeit der Haut gegenüber täglichen Belastungen wird somit erhalten.

Hautschutz
Wer sich häufig die Hände desinfiziert, muss die Haut intensiv pflegen. Bereits kleinste Risse in der Haut können Erreger speichern. Zudem lässt sich ungepflegte Haut nicht sicher desinfizieren. Hautpflegemittel sollten vom Arbeitgeber angeboten werden. Die Mittel sollten aus Spendern oder Tuben entnommen werden können. Da eine gewisse Einwirkzeit eingehalten werden sollte, wird die Hautpflege am besten in Arbeitspausen bzw. nach der Arbeit angewendet.
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